Liebfrauenschule: Gespräche über freie Trägerschaft gehen weiter

Bekanntlich möchte das Bistum Mainz die Trägerschaft der Liebfrauenschule abgeben. Einigkeit besteht darüber, dass die Schule in freier Trägerschaft mit unveränderter christlicher Ausrichtung fortgeführt werden soll. Insbesondere Landrat Engelhardt hat darauf hingewiesen, dass bei einer staatlichen Trägerschaft der Charakter der Schule als christliche Mädchenschule nicht beibehalten werden könne. Aus seiner Sicht solle die freie Trägerschaft weiter erste Option sein.  Leider sprang kurz vor den Sommerferien der angedachte neue Träger, die „International School on the Rhine (ISR)“, ab, da unvorhersehbare andere finanzielle Verpflichtungen der ISR eine weitere Schulträgerschaft aktuell nicht zulassen. Das hindert jedoch die Projektgruppe zur Sicherung der Schule - die sich im Wesentlichen aus Vertretern der Schule, der Elternschaft, des Vereins Freunde der Liebfrauenschule und der Stiftung der Freunde der Liebfrauenschule zusammensetzt - nicht daran, weiter intensiv Gespräche mit potentiellen Trägern zu führen und auch neue Modelle der Trägerschaft auszuloten. Getragen wird diese Initiative von einer breiten lokalen Unterstützung, auch finanzieller Art. Nicht auszuschließen ist, dass sich zum Beispiel die Stiftung mit engagiert bei einer neuen freien Trägerschaft. Dem Vernehmen nach gibt es noch keine spruchreifen Ergebnisse, aber es gibt Lösungsansätze, die mit dem Bistum intensiv besprochen werden müssen.