Schülerinnen im Einsatz für die Liebfrauenschule

Die Liebfrauenschule Bensheim (LFS), das private und katholische Mädchengymnasium mit Realschulzweig, hat vor einiger Zeit die Nachricht bekommen, dass sich das Bistum Mainz als Träger von der LFS trennen wird. Dies war vorerst eine schockierende Nachricht für alle, und man bangte um die Existenz der Liebfrauenschule. Doch mittlerweile ist man zuversichtlicher geworden.

Es gab viele Gründe, weshalb sich das Bistum Mainz dafür entschieden hat. Einer davon waren die Kosten. Die LFS ist nicht die einzige Schule, die der Träger abgeben wird, es waren noch weitere Schulen und zum Beispiel auch das Haus am Maiberg in Heppenheim betroffen. Doch die Schülerinnen, Lehrer und viele weitere ließen sich von dieser Nachricht nicht unterkriegen. Es wurden zahlreiche Aktionen geplant, die die LFS am Leben erhalten sollen – ob mit oder ohne Bistum Mainz als Träger. Denn die Liebfrauenschule ist etwas Besonderes. Sie ist nicht nur durch ihre Qualität bekannt oder ihr gutes Klima, sondern auch durch ihr Engagement oder auch die umfangreiche Förderung der Mädchen in den MINT-Fächern. Sie zeichnet sich durch viele Aspekte als eine lebhafte Schule aus, die es in jedem Fall wert ist, nicht aufzugeben und nicht zu schließen. Und genau aus diesen Gründen finden viele Aktionen statt, die auf diese Qualitäten hinweisen. Zuletzt wurde eine Mahnwache in Heppenheim vor dem Landratsamt organisiert. 250 Schülerinnen der LFS versammelten sich mit Plakaten, um das Gesicht der LFS zu zeigen und auf sich aufmerksam zu machen. Auch das Fernsehen begleitete die Mahnwache und filmte eine kleine Reportage über die LFS, in der die Schule gezeigt wird, aber auch die Schulleiterin und Schülerinnen zum Thema befragt wurden. Generell sind noch viele Aktionen geplant, die auf die LFS aufmerksam machen sollen und auf den Erhalt dieser Schule aufbauen. Um weitere Informationen darüber zu bekommen, hat die BAnane-Jugendredaktion Schülerinnen befragt, wie sie diese Aktionen finden, und ob und welche noch geplant sind.

BA, 16.11.2020

Svenja Thomas