Wander- und Fahrtenplan

Wander- und Fahrtenplan der LFS

Klasse

GYM/RS

Klassenfahrt

Dauer maximal

Kosten

maximal

Wandertage

Kosten

 insgesamt maximal

5

3Tage/2Nächte

(1.Halbjahr)

110€

1

15€

6

 

 

3

45€

7

3 Tage/2 Nächte (möglichst 1. HJ;  Vorweihnachtszeit)

130€

1

15€

8

 

 

2

30€

9

 

 

3

45€

10

5 Tage/4 Nächte

(Französischklassen auch ins französischsprachige Ausland, zeitlich möglichst parallel zur Studienfahrt ; zwischen Sommer- und Herbstferien

320€

1 (2. HJ)

15€

E-phase

5 Tage /4 Nächte

Ostfahrt (Frühjahr)

250€

Exkursionen/

Unterrichts-gänge nach Absprache

 

Q1/2

 

 

 

 

Q3/4

8 Tage/ 7 Nächte Studienfahrt

vor den Herbstferien

 

520 €

 

 

Weitere Regelungen:

  • Alle Klassen-/Kursfahrten sind inklusive Vollverpflegung zu planen, Fahrtkosten und Eintrittspreise müssen im Gesamtpreis ebenfalls enthalten sein
  • Die Kosten für die Studienfahrt werden längerfristig angespart
  • 3 Wochen vor dem letzten Tag der Noteneingabe sind keine Wandertage/Exkursionen mehr möglich, jedoch nach den Zeugniskonferenzen
  • Exkursionen in Unter- und Mittelstufe sind zusätzlich möglich, bei gekoppelten Lerngruppen gilt: Unternehmung wenn möglich am gleichen Tag
  • Hobit Q1: an einem der 3 Hobit Tage Unterrichtsbefreiung Noch zu klären: Zeitpunkt des Oberstufenpraktikums in G9 (E-phase oder Q2)

Beschluss der Gesamtkonferenz am 29.08.2017

Besinnungstage, Austausche, Zusätzliches

Klasse

GYM/RS

Besinnungstage

Dauer

Kosten

Austausch

Zusätzliches

5

 

 

 

 

6

 

 

 

 

7

 

 

 

Girls‘ Day; Unterrichtsgang zum Gericht; RS: Praktikum

8

4 Tage/3 Nächte (Herbst bis Ostern)

80€

(+Zuschuss)

Amersham-Austausch

Feriensprachreise nach Poole

 

9

 

 

Beaune-Austausch

Praktikum (10 Tage, vor den Osterferien

10

RS: 3 Tage

(2 Nächte)

75 €

 

 

E-phase

4 Tage / 3 Nächte

Parallel mit Q3 Studienfahrt

90€

+ Zuschuss

Pilsen

(alternie-rend  zur Romfahrt)

 

alle 2 Jahre Romfahrt (in der Woche nach den Osterferien), alternativ: Sprachreise nach Spanien oder (noch zu planende) Fahrt nach Frankreich;

 

alternierend Austausch mir unserer Partnerschule in Pilsen;

Praktikum in den 2 Wochen vor den Sommerferien oder ab der 2. Woche nach den Weihnachtsferien

Q1/2

 

 

 

Fahrten: vgl. E-phase;

Auslandspraktikum Beaune in den Sommerferien und in Poole in den Herbstferien; Exkursion nach Struthof

Q3/4

 

 

 

Exkursion ins Haus der Geschichte, Bonn Ende Januar

Beschluss der Gesamtkonferenz am 29.08.2017

Die sogenannte „Ostfahrt“ in der E-Phase

Hinter dem Begriff „Ostfahrt“ verbirgt sich eine fünftägige Studienfahrt in die neuen Bundesländer, die auf einem Beschluss der Gesamtkonferenz beruht und bereits seit 1991 durchgeführt wird (zumeist kurz nach den Osterferien). Organisiert und betreut wird diese Fahrt von den jeweiligen PoWi-Lehrern der E-Phase, z.Z. also der Jahrgangsstufe 10.

Während der ersten ca. 20 Jahre fuhren die Schülerinnen nach Naumburg/Saale, in den letzten Jahren ging esdagegen nach Leipzig, Dresden und/oder Bautzen. Ziel dieser gemeinsamen und für die Schülerinnen verpflichtenden Unternehmung ist es, die – sich teilweise immer noch von den alten Bundesländern unterscheidenden – Lebenbedingungen in den neuen Bundesländern kennen zu lernen (gerade auch, was die beruflichen Perspektiven von Jugendlichen angeht), einen Einblick in die deutsch-deutsche Geschichte – und dabei natürlich in erster Linie die der DDR – zu erhalten und dadurch möglicherweise nicht nur ein Bewusst-sein und (mehr) Verständnis für so manche 'typisch' ostdeutschen Probleme zu entwickeln, sondern vielleicht sogar ein späteres Hochschulstudium in den neuen Bundesländern als Alternative zu Heidelberg, Mannheim, Darm-stadt oder Frankfurt ins Auge zu fassen. Kurz gesagt: Es geht (uns) darum, dass sich die Schülerinnen ein eigenes Bild von Deutschlands Osten machen und dabei neue Eindrücke und/oder Einsichten gewinnen, die ihnen ansonsten u.U. verschlossen bleiben würden.

Neben den 'üblichen' Programmpunkten von Studienfahrten wie z.B. geführten Stadtrundfahrten und -rundgängen, Museumsbesuchen etc. bildeten bzw. bilden folgende 'Highlights' die eigentlichen Schwerpunkte unserer „Ostfahrt“:

  • Auf der Anreise Besichtigung von Point Alpha (bei Hünfeld) an der ehemaligen innerdeutschen Grenze (= der am weitesten östlich gelegene Beobachtungspunkt der amerikanischen Armee in der Bundesrepublik Deutschland während des Kalten Krieges)
  • Besuch der Gedenkstätte Bautzen (= 'Stasi-Knast' Bautzen II) oder
  • Besichtigung der Gedenkstätte Museum „Runde Ecke“ in Leipzig (ehemaliger Sitz der Stasi-Bezirksverwaltung)
  • u.U. Begegnung mit Oberstufenschülern des Sorbischen Gymnasiums in Bautzen (inkl. Einblicken in Sprache und Kultur der Sorben in der Lausitz)
  • Führung durch den Sächsischen Landtag in Dresden und anschließendes Gespräch mit drei Landtagsabgeordneten
  • Informationsgespräch mit Studienberatern der Universität Dresden (oder Uni Leipzig) über Studiengänge im Allgemeinen und Studienmöglichkeiten und -chancen in den neuen Bundesländern im Besonderen
  • u.U. Besichtigung eines Industriebetriebes, der die 'Wendezeit' überlebt hat
  • Ausflug nach Görlitz (mit einem Stadtrundgang, der ebenfalls Teile des heutigen Zgorzelec auf der polnischen Seite der Neiße einschließt)
  • Auf der Rückfahrt Besichtigung des Erfurter Doms

Trotz dieses vollgepackten Programms, das so gut wie keine bzw. nur sehr wenig Zeit für Shopping oder Ähnliches lässt (was allerdings auch nicht Sinn und Zweck dieser Studienfahrt ist), sind unsere Schülerinnen bislang eigentlich immer zufrieden und mit einem erweiterten Horizont an die Bergstraße zurückgekehrt (vor allem dann, wenn sich noch der Besuch einer Oper/eines Balletts/eines Konzerts in der Semperoper in Dresden oder im Gewandhaus in Leipzig bewerkstelligen ließ – natürlich auf freiwilliger Basis).

York-Werner Klein

(für die Fachschaft Politik und Wirtschaft der Liebfrauenschule)